Herzlich Willkommen auf der Homepage der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.

Liebe Freunde der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.,

ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Verein und unserer Arbeit.

Im Mittelpunkt unserer Vereinsarbeit steht die Hilfe für Haiti, wo wir seit dem furchtbaren Erdbeben im Januar 2010 engagiert sind.

“Kindern eine Zukunft geben”, nach diesem Motto haben wir unmittelbar nach dem Erdbeben eine provisorische Schule gebaut.  Diese Provisorium ist längst durch eine festes Schulgebäude mit einer Dependance ersetzt. Seit Oktober 2011 können nahezu 400 Kinder die Schule besuchen. (Mehr dazu im Artikel: “Eine Schule für Haiti”)

Wir erhalten viele Mails in denen unsere haitianischen Partner ihre tiefe Dankbarkeit über unsere Hilfe ausdrücken. Unsere Arbeit ist jedoch nur durch die Großzügigkeit vieler Spender möglich. Gerne geben wir den Dank der haitianischen Kinder und unserer Partner an die Spender weiter.

Gleichzeitig haben wir auch eine große Verantwortung übernommen. Wir dürfen die Schule und die Kinder in den nächsten Jahren nicht alleine lassen. Sie werden weiterhin auf unsere Hilfe angewiesen sein.

Zuletzt haben wir die Schule im Januar 2018 besucht - Bilder und Berichte dazu finden Sie in den folgenden Artikeln.

Noch ein aktueller Hinweis: Am 17.02.18 findet in Lauda ein ZUMBA Charity Event statt, dessen Erlös der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V. gespendet wird. Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen!

Herzliche Grüße

Jürgen Schmitt

1. Vorsitzender

“Les Blancs sont là”

Große Freude bei den Kindern der “Luzia Academy”!!!

“Madame Luzia” und” Monsieur Jürgen” (Vorsitzender der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.) sind zu Besuch an der Schule in Haiti.

Im Gepäck haben die beiden natürlich viele neue Schulsachen. Und noch etwas ganz Besonderes:

Briefe von Schülern der Realschule Lauda!

Mit Hilfe von “Madame Luzia” und der haitischen Lehrerin wird die Sprachbarriere überwunden, so dass alle deutschen Schüler auch einen Antwortbrief bekommen.

Neue Häuschen für ein bisschen Schutz

Wir freuen uns, nicht nur den Schülern der “Luzia Academy” sondern auch deren Familien helfen zu können.

Im Umfeld unserer Schule wohnen zahlreiche Familien unter unmenschlichen Bedingungen in Behausungen, die weder Privatsphäre noch Schutz vor den oft extremen Wetterbedingungen mit Sturm, sintflutartigen Regenfällen und gnadenloser Hitze bieten. Viele solcher Behausungen wurden in den letzten Jahren bei Hurrikans einfach weggefegt oder weggeschwemmt.

Inzwischen haben wir 25 besonders bedürftigen Familien geholfen, indem wir für sie Häuschen gebaut haben, in denen sie ein beständiges Zuhause finden.

Wir erweitern die Schule!

Zur Zeit wird an unserer Schule wieder kräftig gebaut!

Der Anbau wird aufgestockt, um drei weitere Klassenzimmer zu schaffen.

Dort finden dann die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 Platz, die bisher unserer Schule noch nicht unterrichtet wurden.

Bisher hatten wir neben dem Kindergarten “nur” die Klassenstufen 1 bis 6. Mit der Erweiterung bietet unsere Schule nun die große Chance auf einen vollständigen Schulabschluss!

Wirbelsturm IRMA verläuft glimpflich

Vor einem Jahr war Matthew, der mit seinen verheerenden Windgeschwindigkeiten und unvorstellbaren Wassermassen über Haiti gezogen ist. Und jetzt bedroht der Hurrikan IRMA weite Teile der Karibik und die Südküste der USA.

Mittendrin trifft es erneut Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Menschen dort müssen mit weniger als einem Euro am Tag ihr Leben fristen. Die armseligen, selbstgebauten Behausungen aus Wellblech, Plastik- und Stoffplanen können einem Orkan nichts entgegen setzen.

Die Angst vor einer erneuten humanitären Katastrophe war groß. Glücklicherweise war sie diesmal unbegründet. IRMA hat Haiti nur gestreift. Die große Katastrophe ist ausgeblieben. Und dennoch haben wieder viele Menschen ihre gesamtes Hab und Gut verloren.

Auch die “Luzia Academy” war auf den Orkan vorbereitet. Mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen am Gebäude und Sicherung des Daches wurde Vorsorge getroffen.

Das Schulgebäude wurde wieder, wie schon beim Wirbelsturm Matthew,  als Notunterkunft vorbereitet.

Fast zwei Tage war die Kommunikation nach Haiti unterbrochen. Nach quälenden Stunden der Ungewissheit die erlösende Nachricht: Die Schule ist unbeschädigt, Menschen im Einzugsbereich der Schule sind nicht zu Schaden gekommen.

Wir sind sehr erleichtert. Unsere Solidarität gilt den vielen anderen Opfern in der gesamten Karibik.

 

 

Wasserfilteranlage in Sri Lanka

Gemeinsam mit unseren Partnern von PINA ORGANISATION wollen wir eine Wasserfilteranlage in Sri Lanka verwirklichen. Vielfach ist das Grundwasser in Sri Lanka durch den unkontrollierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Reis- und Teeanbau verseucht. Dieses Wasser steht in Verdacht das chronische Nierenleiden CKD (Chronic Kidney Disease) zu verursachen. Nach Angaben der WHO (World Health Organisation) sind mittlerweile mehr als 15% der Bevölkerung an CKD erkrankt. Viele Familien befinden sich in großer Not wenn ein Familienmitglied erkrankt, da sie von keinem Sozialsystem aufgefangen werden.

Der Bau einer leistungsfähigen Filteranlage kostet ca. 12.500,00 Euro und sichert für tausende Menschen eine Versorgung mit sauberem Wasser.

Unser lokale Partner PINA Organisation ist eine gemeinnützige NGO mit dem Ziel, allen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, unabhängig von Rasse, Religion und sozialem Stand. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. (www.pinasrilanka.org)

 

Spendenkonto

Spendenkonto:

Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.
IBAN: DE68 6735 2565 0000 050187 BIC: SOLADES1TBB

Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihre Adresse an, damit wir Ihnen einen Spendenbescheinigung ausstellen können.

Wichtiger Hinweis:
Für das Jahr 2017 haben wir die Spendenbescheinigungen verschickt. Manchmal fehlen uns aber die Adressdaten der Spender. Wenn Sie also noch keine Bescheinigung bekommen haben, wenden Sie bitte sich telefonisch oder per E-Mail an uns.

Wiederaufbau schon fortgeschritten

Die ersten Häuschen stehen schon im Rohbau. Wir wollen möglichst viele davon bauen und haben eine Kriterienliste erstellt. Wir fangen bei den Ärmsten der Armen an. Das betrifft ganz oft kinderreichere Familien, Familien, in denen ein Elternteil fehlt, mittellose Senioren, Menschen mit Handicap usw. Die Beispiele der bisherigen Unterkünfte lassen die erbärmlichen Wohnverhältnisse erahnen.

Aus Respekt zeigen wir die Bilder ohne die Betroffenen.

Unterricht geht weiter

Derzeit sind viele Schulen in Haiti geschlossen. Wir haben alles Mögliche getan, damit die Kinder unserer Schule wieder einen geregelten Unterricht bekommen. Für die “Gestrandeten” in dem Schulgebäude haben wir eine vorläufige Lösung gefunden. Sie sind bei Verwandten, Nachbarn, Freunden untergekommen. Wir wollen den Menschen ein neues Zuhause geben.

Soforthilfe zur Nahrungsmittelversorgung

Nicht nur die die Familien, die in der “Luzia Academy” Zuflucht gefunden haben, brauchen jetzt als erste Nothilfemaßnahme Nahrungsmittel und Wasser. Wir haben als Soforthilfe einen namhaften Betrag zum Kauf von Reis, Bohnen, Öl usw. zur Verfügung gestellt.