Feb102013

Rekonstruktion Schulhangar

Wenige Monate nach dem Erdbeben konnten die Kinder wieder in einer provisorischen Schule unterrichtet werden. Alles war sehr einfach, ein Gerüst aus Holz, verkleidet mit Wellblech, aber einem festen und regensicheren Dach. Nur vorübergehend sollte dieser Hangar als Schule dienen. Wichtig war uns damals, dass die Kinder nach den traumatischen Erlebnissen durch das Erdbeben möglichst bald wieder einen geregelten Tagesablauf bekamen. Doch der Zulauf der Kinder war groß, so dass der Hangar auch nach dem Bau der “Luzia Academy”  weiter für die 1. Klasse und Kindergartenkinder genutzt wurde. Er ist nach drei Jahren zerschlissen und abgenutzt und der Wirbelstrum Sandy im Nov. 2012 hat ihm den Rest gegeben. Dank einer großzügigen Spende vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) können wir jetzt mit der Rekonstruktion des Hangars beginnen. Es soll jetzt ein gemauertes Gebäude mit einem hurrikansicheren Dach entstehen. Ganz ganz großen Dank an das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte.

Nov052012

Haiti – das gequälte Land – “Sandy” wütet in Haiti

„Haiti- das gequälte Land“, erneut werden die Menschen in Haiti von einer großen Naturkatastrophe heimgesucht. Und diesmal ist dies den Medien kaum eine Meldung wert.

In Sondersendungen und ausführlichen Berichten werden die Auswirkungen von „Sandy“ in den USA thematisiert. Aber noch bevor der Wirbelsturm die USA erreicht hat, hat er seine verheerenden Spuren in Haiti hinterlassen. Sintflutartige Regenfälle haben das Land überschwemmt und viele Flüsse über die Ufer treten lassen. Ganze Berghänge sind mitsamt den Behausungen abgerutscht, die Zahl der Toten ist nahezu identisch mit den Toten in den USA. Während in den USA der zeitweise Ausfall der Stromversorgung große Sorgen bereitet, trifft es hier in Haiti Menschen, die noch nie Strom hatten. Zudem sind große Teile der Ernte sind zerstört. Es droht eine Hungersnot, die haitianische Regierung hat den Notstand ausgerufen.

„Unsere“ Schule hat den Wirbelsturm und die starken Regenfälle ohne größere Schäden überstanden. Mehrfach haben Menschen in der Schule Schutz gefunden, wenn ihre notdürftigen Behausungen den Regenmassen nicht mehr standhalten konnten. Die Schule ist mehr als nur eine Schule. Hier gibt es ein festes Dach über dem Kopf, Wasser, Zugang zum Internet, manchmal einen Kinofilm und für die Jugendlichen einen Spiel- und Bolzplatz. Und jetzt war sie auch Zufluchtstätte für Menschen, denen das Wasser durch die Wellblechhütten gelaufen ist. Im Gefolge von Sandy ist auch die Cholera wieder zu einem sehr ersten Problem geworden.

Nov032012

Schule hat begonnen

Das neue Schuljahr hat begonnen. Seit Anfang Oktober besuchen wieder nahezu 400 Kinder die “Luzia Academy”. Wir legen Wert darauf, dass auch Kinder in die Schule gehen dürfen, deren Eltern das in Haiti übliche Schulgeld nicht bezahlen können. Die Schule ist nach wie vor völlig von unserer Unterstützung abhängig. Ohne unsere monatlichen Überweisungen nach Haiti für den laufenden Schulbetrieb müsste die Schule in wenigen Monaten schließen. Den meisten Kindern wäre wohl der Zugang zu Bildung verwehrt. Wir wollen deshalb den eingeschlagenen Weg weitergehen, wollen die Kinder nicht im Stich lassen.

Jul012012

“Le jardin fleuri de Luzia”

“Le jardin fleuri de Luzia” – “Der blühende Garten von Luzia” steht in großen Buchstaben über dem Eingang der Schule. Nahezu 400 Kinder haben seit Oktober 2011 die Chance lesen und rechnen zu lernen. Vieles funktioniert anders und einfacher als in Deutschland. Die Klassen sind viel größer, die Klassenzimmer viel kleiner als bei uns. Und doch braucht die Schule den Vergleich mit anderen haitianischen Schulen nicht zu scheuen. Ein engagiertes motiviertes Team aus Lehrern unterrichtet die Kinder im Schichtbetrieb.

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Jun302012

Computer für die Schule

Trotz der äußerst ärmlichen Situation war es ein großer Wunsch des Schulleiters mit funktionsfähigen Computern den Kindern und Jugendlichen den Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln beizubringen. Dank einer großzügigen zweckgebundenen Spende können wir ein Klassenzimmer mit Laptops ausstatten. Die Schule ist über eine relativ zuverlässige, „selbstgestrickte“ Internetverbindung mit dem WWW verbunden. Erstaunlich, es funktioniert (meistens) !

Jun292012

Küche vorher – nachher

Dank einer äußerst großzügigen Spende bekommen derzeit alle Kinder der Schule eine tägliche warme Mahlzeit. Wie in Haiti üblich, wird das Essen auf eine Holzkohlenfeuerstelle zubereitet. Diese äußerst gefährliche Methode (Brandgefahr, Kohlenmonoxidkonzentration) wird  durch die Anschaffung eines Gasrechauds ersetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jun282012

“Sorgenkind” provisorischer Schulhangar

Ursprünglich war der Schulhangar nur als Provisorium bis zum Bau eines festen Schulgebäudes gedacht. Durch den großen Andrang der Kinder ist aber die Schule schon jetzt zu klein, der provisorische Schulhangar wird zusätzlich gebraucht. Durch die intensive Nutzung ist er aber inzwischen fast baufällig, er müsste dringend „saniert“ werden. Wir brauchen ca. 30.000,00 Euro für die Ertüchtigung des Hangars. Wir hoffen auf viele großzügige Spender.

Jun282012

Energieversorgung der Schule

Die Schule ist zwar an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, aber Strom gibt es nur manchmal und äußerst unzuverlässig.  Schule und das gesamte Umfeld haben meist keine elektrische Energie. Wir versorgen deshalb die Schule derzeit mit einem kleinen Stromgenerator.

Jun012012

Ein “richtiges” Trikot

„In einem richtigen Trikot Fußball spielen“, diesen Wunsch haben wir den kleinen Ballkünstlern erfüllt. Sie haben gleich ein kleines Fußballturnier auf dem großen Platz vor der Schule vor einer durchaus stattlichen Zuschauerkulisse veranstaltet.

Okt032011

“Hurra, wir dürfen in die Schule!”

03. Oktober 2011. Die Kinder auf dem Hügel von Carrefour fiebern dem ersten Schultag entgegen. Endlich dürfen Sie in ihre neue Schule gehen. Mit einem großen Einweihungsfest startet der Schulalltag. Vieles ist noch provisorisch, aber es kann endlich losgehen. (Weitere Bilder unter “Eine Schule für Haiti”)

E-Mail Zitat unserer haitianischen Partner vom 03.10.2011

“Comme vouz savez déja, c`est une autre air que nous respirons. C´est un autre vie pour nous. Ce n`èst pas seulement la vie des enfants qiu sont améliorés, mais également les professeurs aussi. Ils se trouvent dans les meilleurs conditions pour travallier avec les enfants et cela donne de trés bons résultats. Que Dieu vouz bénisse !

Wir wir Euch schon gesagt haben, atmen wir jetzt eine andere Luft. Es ist ein neues Leben für uns. Nicht nur das Leben der Kinder, sondern das der Lehrer.  Sie haben jetzt viel bessere Bedingungen und das ermöglicht ihnen sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Gott schütze Euch !

(frei übersetzt von Jürgen Schmitt)